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Artikel Tagged ‘Amazon’

CeBIT 2010 und “die cloud” – kurzer Rückblick auf die Messewoche

10. März 2010

Wir waren ja als Amazon Web Services Partner mit auf dem Amazon Stand auf der diesjährigen CeBIT. Auf diesem Stand drehte sich natürlich alles um Cloud Computing und die Amazon Webservices im speziellen. Die Woche war m.E. sehr erfolgreich – und hat nicht zuletzt viel Spaß gemacht.

Bemerkenswert war der inflationäre Gebrauch des Wortes “Cloud” – so warb z.B. Lotus mit dem Claim…

Lotus weiß, wie man Meetings in der Cloud abhält.

Interessant. Wie mag das Briefing an die Werbeagentur ausgesehen haben?

Machen Sie irgendwas mit Collaboration und Cloud!

Aber nicht nur bei den Großen der Branche stand die Wolke hoch im Kurs – Cloud Computing und Cloud Services allerorten. An vielen Stellen schien das (wie im Lotus Beispiel) etwas sperrig, schien es, als hätte halt das Wort “Cloud” einfach noch gefehlt.

Es war aber nicht alles Buzzword-Bingo auf der Messe, ganz im Gegenteil: Zwischen dem Schmunzeln über die bisweilen thematisch nicht passende Begriffsverwendung blieb insbesondere ein Eindruck: Um das Buzzword des Jahres entwickelt sich immer mehr eine Menge von Dienstleistern, die das Wort ganz unterschiedlich begreift und somit auch unterschiedliche Dinge adressiert:

Mehr…

Kurzmitteilung: Amazon veröffentlicht “Solution Pages”

7. Januar 2010

Amazon hat heute einen Artikel im AWS Blog veröffentlicht, der eine Liste von Links auf sog. “Solution Pages” enthält.

Zitat:

We’ve just put a number of AWS Solution pages on line to provide more information about some of the more popular ways that our customers put AWS to use.

Here’s what we have:

  • Application Hosting
  • Backup Storage
  • Content Delivery
  • E-Commerce Applications
  • Enterprise IT
  • HPC Applications
  • Media Hosting
  • Search Engines
  • Web Hosting
  • iPhone Application Hosting
  • Facebook Application Hosting

Each page identifies the challenges inherent in the use case, highlights the ways that AWS can be put to use, identifies the benefits of using AWS, and links to appropriate resources.

Oder zu deutsch: Wenn man eine Argumentation für einen interessierten Kunden braucht, können die Dokumente eine nette Unterstützung bzw. “Inspirationsquelle” für den Angebotstext sein ;-)

Author: schnitzler Categories: Amazon / AWS Tags: , ,

papaya ist Amazon Webservices (AWS) Solution Provider

19. Oktober 2009

Nur eine kurze Meldung in eigener Sache:

papaya Logo Die papaya Software GmbH ist seit Anfang Oktober von Amazon bestätigter Amazon Webservices Solution Provider. papaya war bereits sehr früh in die Planungen eingebunden und ist somit gleich mit dem Beginn des Partnerprogramms mit dabei – zusammen mit europaweit ca. 25 Unternehmen insgesamt, darunter natürlich auch die Branchengrößen Oracle/Sun, IBM etc. pp.

Wir bei papaya bieten im Rahmen der AWS (Amazon Webservices) im wesentlichen 2 Leistungen an:

  1. papaya Hosting in der Cloud – SAAS (Software as a service)
  2. Consulting und Unterstützung bei der Migration bereits bestehender Webanwendungen “in die Cloud” bzw. in die Hostinginfrastruktur von Amazon – ganz gleich, ob es sich bei den Anwendungen um das papaya CMS handelt oder nicht.

papaya - AWS Solution Provider



Amazon EC2: Reserved Instances werden günstiger!

28. August 2009

Vergleicht man die Kosten für Amazon EC2 Maschinen (siehe hier) mit den Kosten für angemietete Webserver bei beliebigen Hostern, so muss man genau vergleichen: Die “on demand” an- und abschaltbaren EC2 Maschinen können dem Vergleich mit “normalen” Serverangeboten (gleich, ob es gute vserver oder Rootserver sind) kaum standhalten.

Da man im Normalfalle ja für ein Webangebot zumindest eine, oft mehrere Maschinen stets aktiviert haben wird,kann man für diese Server sogenannte “Reserved Instances” nutzen. Dies entspricht technisch und auch preislich eher dem bisher üblichen Modell: Man mietet Server nicht nach Stunden, sondern mit einer längeren Vertragslaufzeit. Lediglich die variabel verwendeten Server (z.B. weitere Webserver oder Datenbankserver werden ja nach Last hinzugeschaltet) werden dann zum normalen EC2 Tarif abgerechnet.

(Diese Information war zwar stets auf der o.g. Amazon Website verfügbar, wurde allerdings oftmals übersehen, was zu einigen Missverständnissen hinsichtlich des Preisvorteils beim EC2 Angebot führte.)

Nun hat Amazon die Preise für die “Reserved Instances” abermals gesenkt:

We wanted to let you know that, starting today, we have lowered the one-time fee for all Amazon EC2 Reserved Instances by 30%. We continuously strive to be more efficient, and to pass cost savings on to you in the form of lower prices. With Linux Amazon EC2 Reserved Instances, you could reduce the cost of your instance usage by up to 56% compared to an On-Demand instance. When using Reserved Instances, you pay a low, one-time fee to guarantee capacity for each instance during a 1 or 3 years period. You then have the option to run that instance whenever you want, at a greatly reduced hourly rate.

Somit ergibt sich folgendes Bild für die günstigste Maschine namens “Small (Default)”:

EC2 Standard (Small)
On Demand Reserved Instance
Nutzungsdauer in Jahren 1 3 1 3
Kosten pro Stunde $0,11 $0,11 $0,04 $0,04
Einmalige Kosten $0,00 $0,00 $227,50 $350,00
Gesamtkosten für o.g. Nutzungsdauer (inkl. einmalige Kosten) $963,60 $2.890,80 $577,90 $1.401,20
Preisvorteil gegenüber Abrechnung on Demand: $385,70 $1.489,60

Man liegt also im Bereich von 39 $ pro Monat (gerechnet für eine Maschine als “reserved instance” mit dreijähriger Laufzeit), entsprechend ca. 27,40 EUR. Verglichen mit dem Angebot eines hochwertigeren Anbieters für “normale vserver” (z.B. Hosteurope, wo man bei rund 13 EUR / Monat liegt) ist das kein geringer, aber auch kein astronomischer Unterschied.

Bei der Betrachung müssen aber neben den reinen Kosten eben auch die Features einbezogen werden – und diese sind bei Amazon durchaus einzigartig und werden von keinem normalen Hoster offeriert: Angefangen bei der Verfügbarkeit und der dank EC2 vorhandenen Flexibilität und nutzungsabhängigen Abrechnung über S3, Elastic Block Storage, availability zones, elastic IP etc. pp. – all dies einbezogen, lautet mein Fazit: Mit den reserved Instances spricht eigentlich nichts dagegen, die Amazon Webservices auch für statische Maschinen (d.h. solche, die stets angeschaltet sind) zu nutzen. Der Kostennachteil wird durch die umliegenden Services m.E. aufgewogen.

All dies gilt aber wohl nur im Business-Umfeld – für eine kleine private Website ist der Dienst weder ausgelegt noch kalkuliert.

Amazon SimpleDB Management in Eclipse

7. August 2009

Im AWS Blog von Amazon ist ein interessanter Artikel über das AWS Toolkit für die Eclipse Entwicklungsplattform zu finden.

Die wesentliche Nachricht:

The popular AWS Toolkit for Eclipse now supports Amazon SimpleDB.

Und das ist in der Tat ein sehr nützliches Tool, weil es einen komfortablen Zugang auf die Daten direkt aus der Entwicklungsumgebung ermöglicht. Im o.g. Blogpost sind diverse weitere Links und Infos enthalten – lesen lohnt sich für AWS Developer, denke ich..

Linktipp: Guter Schnelleinstieg in die Migration von Anwendungen in die Cloud bzw. zu Amazon AWS

27. Juli 2009

Nur in aller Kürze hier ein Linktipp: Unter cloudave.com ist ein lesenswerter Blogeintrag zu finden, der in die Migration von Anwendungen in die Cloud bzw. zu Amazon AWS einführt. Als Anleitung dient es meines Erachtens nicht, dafür ist die Detailtiefe nicht ausreichend. Als ersten Überblick über die Themen und die jeweiligen Produkte von Amazon ist es aber sicher sehr tauglich.

Author: schnitzler Categories: Amazon / AWS, Linktipps Tags: , , ,