Larry Ellison (Oracle CEO) “still hates cloud computing”

1. Oktober 2009 2 Kommentare

Gut, zugegeben: *Larry Ellison (Gründer und CEO von Oracle) sagt schon seit Jahren “The network is the computer”. Somit ist es vielleicht nur konsequent, dass er den Hype um das Buzzword “Cloudcomputing” in dieser durchaus charmanten Art und Weise (siehe Video) in Frage stellt ;-)

* Korrektur: Das war in der Tat nicht Larry Ellison, sondern John Burdette Gage von Sun

TechCrunch fasst das Thema sehr treffend zusammen:

According to Wikipedia, cloud computing is a paradigm of computing in which dynamically scalable and often virtualized resources are provided as a service over the Internet. According to Larry Ellison, it’s nonsense and water vapor.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

(via TechCrunch)

Amazon EC2: Reserved Instances werden günstiger!

28. August 2009 2 Kommentare

Vergleicht man die Kosten für Amazon EC2 Maschinen (siehe hier) mit den Kosten für angemietete Webserver bei beliebigen Hostern, so muss man genau vergleichen: Die “on demand” an- und abschaltbaren EC2 Maschinen können dem Vergleich mit “normalen” Serverangeboten (gleich, ob es gute vserver oder Rootserver sind) kaum standhalten.

Da man im Normalfalle ja für ein Webangebot zumindest eine, oft mehrere Maschinen stets aktiviert haben wird,kann man für diese Server sogenannte “Reserved Instances” nutzen. Dies entspricht technisch und auch preislich eher dem bisher üblichen Modell: Man mietet Server nicht nach Stunden, sondern mit einer längeren Vertragslaufzeit. Lediglich die variabel verwendeten Server (z.B. weitere Webserver oder Datenbankserver werden ja nach Last hinzugeschaltet) werden dann zum normalen EC2 Tarif abgerechnet.

(Diese Information war zwar stets auf der o.g. Amazon Website verfügbar, wurde allerdings oftmals übersehen, was zu einigen Missverständnissen hinsichtlich des Preisvorteils beim EC2 Angebot führte.)

Nun hat Amazon die Preise für die “Reserved Instances” abermals gesenkt:

We wanted to let you know that, starting today, we have lowered the one-time fee for all Amazon EC2 Reserved Instances by 30%. We continuously strive to be more efficient, and to pass cost savings on to you in the form of lower prices. With Linux Amazon EC2 Reserved Instances, you could reduce the cost of your instance usage by up to 56% compared to an On-Demand instance. When using Reserved Instances, you pay a low, one-time fee to guarantee capacity for each instance during a 1 or 3 years period. You then have the option to run that instance whenever you want, at a greatly reduced hourly rate.

Somit ergibt sich folgendes Bild für die günstigste Maschine namens “Small (Default)”:

EC2 Standard (Small)
On Demand Reserved Instance
Nutzungsdauer in Jahren 1 3 1 3
Kosten pro Stunde $0,11 $0,11 $0,04 $0,04
Einmalige Kosten $0,00 $0,00 $227,50 $350,00
Gesamtkosten für o.g. Nutzungsdauer (inkl. einmalige Kosten) $963,60 $2.890,80 $577,90 $1.401,20
Preisvorteil gegenüber Abrechnung on Demand: $385,70 $1.489,60

Man liegt also im Bereich von 39 $ pro Monat (gerechnet für eine Maschine als “reserved instance” mit dreijähriger Laufzeit), entsprechend ca. 27,40 EUR. Verglichen mit dem Angebot eines hochwertigeren Anbieters für “normale vserver” (z.B. Hosteurope, wo man bei rund 13 EUR / Monat liegt) ist das kein geringer, aber auch kein astronomischer Unterschied.

Bei der Betrachung müssen aber neben den reinen Kosten eben auch die Features einbezogen werden – und diese sind bei Amazon durchaus einzigartig und werden von keinem normalen Hoster offeriert: Angefangen bei der Verfügbarkeit und der dank EC2 vorhandenen Flexibilität und nutzungsabhängigen Abrechnung über S3, Elastic Block Storage, availability zones, elastic IP etc. pp. – all dies einbezogen, lautet mein Fazit: Mit den reserved Instances spricht eigentlich nichts dagegen, die Amazon Webservices auch für statische Maschinen (d.h. solche, die stets angeschaltet sind) zu nutzen. Der Kostennachteil wird durch die umliegenden Services m.E. aufgewogen.

All dies gilt aber wohl nur im Business-Umfeld – für eine kleine private Website ist der Dienst weder ausgelegt noch kalkuliert.

Amazon SimpleDB Management in Eclipse

7. August 2009 Keine Kommentare

Im AWS Blog von Amazon ist ein interessanter Artikel über das AWS Toolkit für die Eclipse Entwicklungsplattform zu finden.

Die wesentliche Nachricht:

The popular AWS Toolkit for Eclipse now supports Amazon SimpleDB.

Und das ist in der Tat ein sehr nützliches Tool, weil es einen komfortablen Zugang auf die Daten direkt aus der Entwicklungsumgebung ermöglicht. Im o.g. Blogpost sind diverse weitere Links und Infos enthalten – lesen lohnt sich für AWS Developer, denke ich..

Linktipp: Guter Schnelleinstieg in die Migration von Anwendungen in die Cloud bzw. zu Amazon AWS

Nur in aller Kürze hier ein Linktipp: Unter cloudave.com ist ein lesenswerter Blogeintrag zu finden, der in die Migration von Anwendungen in die Cloud bzw. zu Amazon AWS einführt. Als Anleitung dient es meines Erachtens nicht, dafür ist die Detailtiefe nicht ausreichend. Als ersten Überblick über die Themen und die jeweiligen Produkte von Amazon ist es aber sicher sehr tauglich.

Kurzvorstellung Amazon Web Services

28. Mai 2009 Keine Kommentare

Amazon Web Services (AWS) ist eine Sammlung verschiedener Webservices, die auf dem Webportal von Amazon.com angeboten werden.  Amazon   stellt also Dienste bereit, die Unternehmen jeder Art den Zugang zur Amazon Infrastruktur erlauben, und gegen Gebühr zu Nutzen . Dieser “Cloud”-Service ermöglicht den interessierten Unternehmen, auf eine schnelle und skalierbare Infarstruktur zu setzen ohne dabei eigene Serverkapazitäte aufbauen zu müssen. Die Wartung obliegt obendrein den Amazon Technikern. Das interessante dabei, Unternehmen zahlen nur die Kosten die tatsächlich anfallen. Wenn keine Leistung benötigt wird kann man schnell Server abschalten oder aber bei Lastspitzen dazuschalten. Über geeignete Tools lässt sich dieses automatisieren.

Zu den Amazon Webservices gehören eine Reihe von Infrastruktur Diensten

Mehr als 290.000 Entwickler Nutzen diesen Service bereits und Tools wie g-Eclipse  oder das Firefox Plug-in “Elasticfox” machen es mittlerweile auch Einsteigern  möglich sich im Service zurecht zu finden.

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Cloud Computing in Plain English

28. Mai 2009 Keine Kommentare

Oder auch mal auf gut deutsch

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